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Fritz Winter. documenta-Künstler der ersten Stunde

Die Sonderausstellung in der Neuen Galerie zeichnet Winters künstlerischen Weg und seine vielfältigen Verbindungen mit der documenta Stadt Kassel anhand bedeutender Kunstwerke nach.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist diese Einrichtung derzeit geschlossen. Stattdessen bietet die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) zurzeit ein digitales Angebot, dass in kurzen Videoclips Einblicke in die Ausstellung gibt. Alle Angebote finden Sie unter:  https://www.youtube.com/user/museumslandschafthk

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documenta 1955, Fritz Winters „Komposition vor Blau und Gelb“ im Großen Malereisaal im Museum Fridericianum

Ausstellung bis zum 4. April 2021 verlängert

Vor 65 Jahren, am 16. Juli 1955, öffnete die erste documenta in Kassel ihre Tore. Als ehemaliger Bauhausschüler und einer der meist beachteten deutschen Maler der Nachkriegszeit wurde Fritz Winter mit sieben Gemälden zu dieser ersten großen international ausgerichteten Übersichtsschau von Arnold Bode eingeladen. Winters Auftritt im Museum Fridericianum war spektakulär: Für eine Stirnwand des Großen Malereisaals malte er die sechs Meter breite abstrakte „Komposition vor Blau und Gelb“, durch deren Gegenüberstellung mit Pablo Picassos aus New York entliehenem „Mädchen vor einem Spiegel“ der Anschluss der westdeutschen Malerei an die internationale Kunstentwicklung proklamiert wurde. 

Dieses erste situativ für eine documenta konzipierte Kunstwerk wird in diesem Herbst wieder in Kassel zu sehen sein. Die Museumslandschaft Hessen Kassel rekonstruiert in der Neuen Galerie ab dem 13. November 2020 auf Initiative der Fritz-Winter-Stiftung und der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen im Rahmen der Ausstellung „Fritz Winter. documenta-Künstler der ersten Stunde“ die zentralen Beiträge des Künstlers zu den ersten drei documenta-Ausstellungen 1955, 1959 und 1964. 

Die Ausstellung in der Neuen Galerie wird circa 90 Werke aus Malerei, Grafik und Bildwirkerei zeigen. Sie basiert auf den umfangreichen Beständen der Museumslandschaft Hessen Kassel und der Fritz-Winter-Stiftung, die seit ihrer Gründung im Jahr 1981 an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen beheimatet ist. Die Ausstellung wird maßgeblich unterstützt durch das Fritz-Winter-Haus, Ahlen, das bedeutende Leihgaben zur Verfügung stellt. Die Präsentation wird großzügig gefördert von der Hessischen Kulturstiftung und dem Museumsverein Kassel e.V.


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