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Kassel qualifiziert und bildet aus!

Die Kommunale Arbeitsförderung der Stadt Kassel organisiert seit vielen Jahren kompetent und engagiert den innerstädtischen "Zweiten Arbeitsmarkt" und bietet in Kooperation mit regionalen Arbeitsmarktakteuren Angebote zur Integration in Ausbildung und Arbeit.

Auch in 2020 bleibt sie in ihrer Tradition und startet mit einer Reihe von Angeboten zur Berufsorientierung, Ausbildungsvorbereitung, Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung, insbesondere für die am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt besonders benachteiligten Personen.

Das Land Hessen stellt hierfür im Rahmen des diesjährigen Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets (AQB 2020) Mittel in Höhe von rund 1,3 Mio. Euro für die Jahre 2020 bis 2024 zur Verfügung; die Stadt Kassel beteiligt sich mit etwa 150.000 Euro an diesem Programm.

Im Rahmen der Umsetzung des Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets 2020 werden bis zu 13 zusätzliche Ausbildungsplätze für benachteiligte junge Menschen mit besonderem Förderbedarf, bis zu 105 Ausbildungs- und Berufsvorbereitungsplätze sowie bis zu 235 Plätze für geflüchtete beziehungsweise zugewanderte Menschen zur Verbesserung der Integrationschancen auf dem Arbeitsmarkt neu geschaffen bzw. weitergeführt und finanziell unterstützt.

"Wir legen hiermit einen deutlichen Fokus auf die Ausbildung und Qualifizierung junger Menschen, denn eine Ausbildung ist ein gutes Fundament für eine eigenständige Existenzsicherung. Gleichzeitig wirken wir dem Fachkräftemangel entgegen", erklärt Bürgermeisterin Ilona Friedrich.

Alle über das Budget umzusetzenden und finanzierten Maßnahmen und Angebote orientieren sich sowohl an den individuellen Bedarfen der Geförderten als auch an den regionalen Erfordernissen, die im Konsens der Arbeitsmarktakteure festgestellt werden. Dazu dient u.a. der Arbeitsmarktdialog der Stadt Kassel, der erstmalig im Frühjahr 2019 unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und einer breiten Fachöffentlichkeit durchgeführt wurde und in den kommenden Jahren weitergeführt wird.

Im AQB 2020 sind eine Vielzahl von Angeboten, Maßnahmen bzw. Projekten geplant:

  • Zusätzliche Ausbildungsplätze für benachteiligte Ausbildungsstellensuchende oder Ausbildungsabbrecher/innen mit besonderem Förderbedarf;
  • Ausbildungsbegleitende Coachingplätze für Alleinerziehende in Teilzeitausbildung bzw. Coachingplätze zur Vorbereitung und Einmündung von Personen mit Erziehungs- oder Pflegeverantwortung;
  • das Projekt "Interessiert und motiviert in gute und realistische Anschlüsse (InMigra)", welches durch das "Übergangsmanagement Schule – Beruf (ÜSB)" im Amt für Schule und Bildung der Stadt Kassel fortgesetzt wird;
  • das Projekt "Fit für Ausbildung – Integration junger Flüchtlinge (FfA)" bei der StadtBild gGmbH, welches als wissenschaftlich evaluiertes, etabliertes Projekt weitergeführt wird;
  • Deutsch-Intensivklassen an beruflichen Schulen (InteA-Klassen (Integration und Abschluss)
  • sowie Sprach-, Coaching- und Qualifizierungsangebote für neuzugewanderte Menschen im Projekt "Fachkräfte-Offensive", in dem Teilnehmende im verwaltungsbetrieblichen Kontext fachpraktisch qualifiziert werden. Dabei können sprach- oder theoretische Anteile über ein adressatenorientiertes Qualifizierungsbudget individuell absolviert werden.

Bürgermeisterin Ilona Friedrich ist überzeugt: "Ich bin sicher, dass die Stadt Kassel und das Land Hessen sowie alle Kooperationspartner mit der jährlichen Umsetzung des Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets einen richtigen und wichtigen Weg einschlagen, um die Zukunftschancen vieler Menschen nachhaltig zu verbessern und das Zusammenleben in unserer Gemeinschaft zukunftsfähig zu gestalten. Dafür danke ich allen Akteuren ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit und die vielen Impulse, die gegeben werden."

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