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„Disc Golf Park“ gewinnt erste Abstimmungs­runde

Die erste Abstimmungsrunde auf der Ideenplattform „Weck den Herkules in dir“ ist abgeschlossen: Während der vergangenen zwei Monate erhielt das Projekt „Disc Golf Park“ mit 120 Stimmen die größte Unterstützung auf www.weckdenherkulesindir.de.

Nach dem Ende des ersten Abstimmungszeitraums hat am Dienstag, 1. Oktober, die neue Runde begonnen. Zwei Monate lang, bis Samstag, 30. November, können alle mit Ideen für Kassel ihre Projekte auf der Plattform der Stadt Kassel einstellen und so um Unterstützung und Aufmerksamkeit werben. 

Oberbürgermeister Geselle trifft Initiatoren des Projektes „Disc Golf Park“

„Ich freue mich sehr auf das Treffen mit den Initiatoren des Projektes ,Disc Golf Park‘, den ersten Gewinnern von ,Weck den Herkules in dir‘. Dann wollen wir auch ausloten, inwiefern das Vorhaben weiter unterstützt werden kann“, sagte Oberbürgermeister Christian Geselle. „Kassel ist dynamisch, innovativ, kreativ und sozial – dank der Menschen, die hier leben. Mit ,Weck den Herkules in dir‘ bieten wir als Stadt eine digitale Plattform der Bürgerbeteiligung für alle, die Ideen für Kassel einbringen, Projekte umsetzen oder eine Initiative starten möchten und dafür die Aufmerksamkeit und Unterstützung von anderen benötigen.“ 

Ziel der Projektinitiatoren ist es, in Kassel eine Anlage für die Breitensportart Disc Golf zu errichten, die Initiator Andreas Thöne auf www.weckdenherkulesindir.de wie folgt beschreibt: „Der Disc Golf Sport fördert die Teamfähigkeit, Rücksichtnahme, Verantwortungsbewusstsein besonders für jüngere Menschen. Es ist ein Sport, der die Fitness und Ausdauer steigert, den man in freier Natur spielen kann, und vor allem kostengünstig und jederzeit. Die Frisbee-Wurfscheibe spricht sofort alle sportlich begeisterten Menschen an und ist für jedes Alter geeignet.“ 

Weitere Projekte auf www.weckdenherkulesindir.de im ersten Abstimmungszeitraum:

  • Harleshäuser Waldprojektinitiative (12 Stimmen)
  • 3D-gedruckte Karten und Pläne für blinde Bürger (9 Stimmen)
  • Technik-Museum Kassel (25 Stimmen)
  • subcup-Mehrwegbecher Pfandsystem für Kassel (37 Stimmen)

 

„Machen Sie mit, stimmen Sie ab, helfen Sie uns Potenziale zu entdecken und Kassel mitzugestalten“, ruft Oberbürgermeister Christian Geselle zur Teilnahme im nächsten Abstimmungszeitraum auf www.weckdenherkulesindir.de auf, der am 1. Oktober startet. „Denn der Titel der Internetseite ,Weck den Herkules in dir‘ ist wörtlich zu nehmen. Alle können den Herkules in sich wecken und zum besten Zuhause beitragen. Die Zukunftsfähigkeit einer Stadt bemisst sich an ihrer Innovationskraft und davon hat Kassel eine Menge zu bieten.“ 

„Weck den Herkules in dir“: So funktioniert die Teilnahme

Auf www.weckdenherkulesindir.de können sich Bürgerinnen und Bürger mit ihrer E-Mailadresse registrieren und ein eigenes Projekt einreichen oder andere Projekte mit ihrer Stimme unterstützen. Bei einer Eingabe werden sie in einem Drei-Schritt-Verfahren über eine Kurzbeschreibung (fünf Leitfragen und räumliche Verortung des Projektes), einer Visualisierung (Zeichenumgebung und Bilderupload) sowie einer abschließenden Lösungspräsentation (Videoupload) dazu angeleitet, ihre Idee zu einem konkreten Anliegen zu entwickeln. 

In einem Zwei-Monats-Rhythmus wird bekannt gegeben, welches das Projekt mit den meisten Stimmen ist. Mindestens 100 Stimmen müssen es sein.

Hintergrund: Entwickelt im Rahmen des Forschungsprojektes „Civitas Digitalis“

Entwickelt wurde das Portal „Weck den Herkules in dir“ im Rahmen des Forschungsprojektes „Civitas Digitalis“, an dem sich die Stadt Kassel beteiligt. Ein Team des Fachgebiets Wirtschaftsinformatik und des Wissenschaftlichen Zentrums für Informationstechnik-Gestaltung (ITeG) der Universität Kassel hat das Konzept und die Funktionalitäten erarbeitet. Die technische Umsetzung fand federführend am Forschungsinstitut des Freistaates Bayern für softwareintensive Systeme und Services (fortiss) in München statt. Das neue Angebot der Bürgerbeteiligung soll vorerst bis Ende 2020 bestehen, um Erfahrungen zu sammeln.

 Ziel des Forschungsprojektes „Civitas Digitalis“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, ist der Ausbau und die Verbesserung der Bürgerbeteiligung mit Unterstützung digitaler Technik sowie die Entwicklung von Strukturen und Möglichkeiten der Mitsprache und Beteiligung bei der Gestaltung des Lebensumfeldes. 

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