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Oberbürgermeister besucht Sieger vom Disc Golf-Projekt

Mit einer Frisbee-Scheibe ein 50 Meter entferntes Ziel treffen – diesen Versuch hat Oberbürgermeister Christian Geselle beim Besuch der Disc Golf-Anlage in Calden unternommen. Dort traf er sich mit den Siegern des ersten Abstimmungszeitraums auf der Ideenplattform „Weck den Herkules in dir“.

Mit Initiator Andreas Thöne und seinen Mitstreitern tauschte sich Geselle nicht nur über eine mögliche Realisierung einer solchen Anlage in Kassel aus. Geselle testete auch selbst seine Fertigkeiten mit der Frisbeescheibe. „Disc Golf ist eine interessante Sportart für die ganze Familie“, lautete das Fazit des Oberbürgermeisters, er sagte zu: „Die zuständigen städtischen Ämter werden nun ausführlich prüfen, welche Standorte sich für einen Disc Golf-Parcours in Kassel eignen könnten.“

Auf Ideen-Plattform größte Unterstützung mit 120 Stimmen

Ziel der Projektinitiatoren um Andreas Thöne ist es, in Kassel eine Anlage für die Breitensportart Disc Golf zu errichten. Während des Abstimmungszeitraums zwischen Anfang August und Ende September erhielt das Projekt „Disc Golf Park“ mit 120 Stimmen die größte Unterstützung auf www.weckdenherkulesindir.de.

„Der Disc Golf Sport fördert die Teamfähigkeit, Rücksichtnahme, Verantwortungsbewusstsein besonders für jüngere Menschen. Die Frisbee-Wurfscheibe spricht sofort alle sportlich begeisterten Menschen an und ist für jedes Alter geeignet“, beschreibt Thöne seinen Sport, in dem er bereits Deutsche Meisterschaftstitel errungen hat.

Disc Golf wird nach ähnlichen Regeln wie Golf gespielt. Nur wird nicht mit einem Ball auf ein Loch im Boden gespielt, sondern mit einer Frisbeescheibe auf einen Korb. „Wir würden uns freuen, wenn nicht nur in Gemeinden im Umland, sondern auch in Kassel selbst ein Disc Golf Park entstehen und so das Sportangebot im Freien erweitern würde. Dafür setzen wir uns seit vielen Jahren ein und hoffen durch ,Weck den Herkules in dir‘ auf Rückenwind für unser Vorhaben.“

Zweite Abstimmungsrunde läuft noch bis Samstag, 30. November

Aktuell läuft auf www.weckdenherkulesindir.de die zweite Abstimmungsrunde. Zwei Monate lang, bis Samstag, 30. November, können alle mit Ideen für Kassel ihre Projekte auf der Plattform der Stadt Kassel einstellen und so um Unterstützung und Aufmerksamkeit werben.

„Kassel ist dynamisch, innovativ, kreativ und sozial – dank der Menschen, die hier leben. Mit ,Weck den Herkules in dir‘ bieten wir als Stadt eine digitale Plattform der Bürgerbeteiligung für alle, die Ideen für Kassel einbringen, Projekte umsetzen oder eine Initiative starten möchten und dafür die Aufmerksamkeit und Unterstützung von anderen benötigen“, erläuterte Oberbürgermeister Geselle. „Machen Sie mit, stimmen Sie ab, helfen Sie uns Potenziale zu entdecken und Kassel mitzugestalten. Denn der Titel der Internetseite ,Weck den Herkules in dir‘ ist wörtlich zu nehmen. Alle können den Herkules in sich wecken und zum besten Zuhause beitragen. Die Zukunftsfähigkeit einer Stadt bemisst sich an ihrer Innovationskraft und davon hat Kassel eine Menge zu bieten.“

„Weck den Herkules in dir“: So funktioniert die Teilnahme

Auf www.weckdenherkulesindir.de können sich Bürgerinnen und Bürger mit ihrer E-Mailadresse registrieren und ein eigenes Projekt einreichen oder andere Projekte mit ihrer Stimme unterstützen. Bei einer Eingabe werden sie in einem Drei-Schritt-Verfahren über eine Kurzbeschreibung (fünf Leitfragen und räumliche Verortung des Projektes), einer Visualisierung (Zeichenumgebung und Bilderupload) sowie einer abschließenden Lösungspräsentation (Videoupload) dazu angeleitet, ihre Idee zu einem konkreten Anliegen zu entwickeln.

In einem Zwei-Monats-Rhythmus wird bekannt gegeben, welches das Projekt mit den meisten Stimmen ist. Mindestens 100 Stimmen müssen es sein.

Hintergrund: Entwickelt im Rahmen des Forschungsprojektes „Civitas Digitalis“

Entwickelt wurde das Portal „Weck den Herkules in dir“ im Rahmen des Forschungsprojektes „Civitas Digitalis“, an dem sich die Stadt Kassel beteiligt. Ein Team des Fachgebiets Wirtschaftsinformatik und des Wissenschaftlichen Zentrums für Informationstechnik-Gestaltung (ITeG) der Universität Kassel hat das Konzept und die Funktionalitäten erarbeitet. Die technische Umsetzung fand federführend am Forschungsinstitut des Freistaates Bayern für softwareintensive Systeme und Services (fortiss) in München statt. Das neue Angebot der Bürgerbeteiligung soll vorerst bis Ende 2020 bestehen, um Erfahrungen zu sammeln.

Ziel des Forschungsprojektes „Civitas Digitalis“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, ist der Ausbau und die Verbesserung der Bürgerbeteiligung mit Unterstützung digitaler Technik sowie die Entwicklung von Strukturen und Möglichkeiten der Mitsprache und Beteiligung bei der Gestaltung des Lebensumfeldes. 

Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Claas Michaelis

Stadt Kassel
Kommunikation, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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34112 Kassel

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