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Umweltkataster

Mit dem Umweltkataster bietet die Stadt Kassel seit 2012 allen Haus- und Gebäudeeigentümern ein Werkzeug, mit dem sie prüfen können, ob ihr Dach grundsätzlich für die Installation einer Solaranlage geeignet ist. Das Umweltkataster ist eine Weiterentwicklung des Solardachfinders.

Aufgrund einer in diesem Jahr durchgeführten Potentialanalyse wurden aktuelle Daten zum Potential von Solaranlagen und Dachbegrünungen auf den Dächern des Stadtgebiets Kassel errechnet. Ergebnis sind drei Kartendarstellungen zum Potential von Photovoltaik, Solarthermie und Gründächern, die im Umweltkataster des Geoportals abrufbar sind. In der neuen Darstellung sind jetzt auch die tatsächlichen, kleinteiligen Eignungsflächen des Daches erkennbar.

Der Solardachfinder beruht auf einer Potentialanalyse. Die erzeugten Daten zeigen, dass auf den Dächern der Kasseler Gebäude ein enormes Potential für die Nutzung von Sonnenstrom existiert. Ein Blick in die Daten des örtlichen Netzbetreibers macht jedoch deutlich, dass bei der Anzahl und installierten Leistung der Solaranlagen noch deutlich Luft nach oben ist.

Photovoltaik

Übersicht der grundsätzlich geeigneten Dachflächen für Photovoltaik im Stadtgebiet Kassel.


Solarthermie

Übersicht der grundsätzlich geeigneten Dachflächen für Solarthermie im Stadtgebiet Kassel.


Dachbegrünung

Übersicht der grundsätzlich geeigneten Flächen für Dachbegrünung im Stadtgebiet Kassel.


Ziel ist es, das enorme Solarenergiepotential auf Kassels Dächern zu nutzen

Damit die Energie- und Verkehrswende in Kassel gelingt, soll das enorme Solarenergiepotential auf den Kasseler Dächern noch viel stärker ausgenutzt werden. Die Stadtverwaltung erfasset die Entwicklung des Ausbaus von Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet daher regelmäßig. Diese Daten bilden einen wichtigen Baustein für eine energetisch optimierte Stadtplanung, mit der die Stadt Kassel den Klimaschutz systematisch voranbringen möchten.

Auch der  Klimaschutzrat der Stadt Kassel hat dem Magistrat mit seinen bisherigen Empfehlungen nachdrücklich empfohlen, die Nutzung der Solarenergie in Kassel massiv und zügig auszubauen, damit die Stadt ihr Ziel erreicht, bis 2030 klimaneutral zu werden. So sollten sowohl Privatleute als auch das Gewerbe mit einer breit angelegten Kampagne zur Installation von Solarstrom-Anlagen (Photovoltaik) und Sonnenkollektoren (Solarthermie) motiviert, informiert und beraten werden. Auf Rat des Klimaschutzrates wird sich die Stadt nun zudem bei der Landesregierung dafür einsetzen, dass die steuerliche Behandlung von Photovoltaikanlagen vereinfacht wird – denn zu häufig würden Privatleute vor der umfangreichen Bürokratie zurückschrecken. Eine entsprechende Absprache zwischen dem hessischen Finanzministerium und den örtlichen Finanzämtern soll hier Abhilfe schaffen.

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