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Wie schütze ich mich?

Der Umgang mit dem Coronavirus unterscheidet sich nicht grundlegend vom Umgang mit anderen Virusinfektionen wie Influenza oder Masern, die schwere Verläufe annehmen können. Es gibt keine besonderen oder speziellen Verhaltensweisen oder Maßnahmen zu beachten.

Wie auch bei der Grippe sind durch die neue Erkrankung mit COVID-19 Menschen besonders schwer betroffen, die älter oder hochbetagt sind und/oder die bereits an chronischen Grunderkrankungen leiden. Bei der Mehrzahl der Betroffenen verläuft die Erkrankung mit leichteren Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber. Gelegentlich kann auch Durchfall als Symptom auftreten.

Händehygiene wichtig

An erster Stelle sollte man auf eine konsequente Händehygiene achten. Das bedeutet: "Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände. Denn die Hände kommen mit den unterschiedlichsten Krankheitserregern in Berührung", sagt die Leiterin des Gesundheitsamtes Region Kassel Dr. Karin Müller. "Ob nach dem Toilettengang, beim Heimkommen oder vor der Zubereitung von Nahrungsmitteln; Händewaschen hilft die Verbreitung von Keimen zu verringern."

Auch das eigentlich höflich gemeinte Händeschütteln kann zur Übertragung von Krankheitserregern beitragen. Gibt es unterwegs keine Waschmöglichkeit, sollte man darauf achten, nicht mit den Händen den Mund, die Augen oder die Nase zu berühren und nicht direkt mit den Händen zu essen.

Husten- und Nies-Etikette einhalten

"Außerdem ist es wichtig, mögliche Erreger nicht weiterzuverbreiten. Halten Sie deshalb die Husten- und Nies-Etikette ein. Niesen und husten Sie entweder in die Armbeuge oder in ein Einmaltaschentuch, halten Sie Abstand zu Ihren Mitmenschen, drehen Sie sich weg und waschen sich anschließend die Hände", empfiehlt Dr. Müller. Auch Kinder können diese Regeln lernen und umsetzen. Eltern, Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer sollten Hygiene zum Thema machen und zum Beispiel das Händewaschen mit Kindern üben. 

Abstand zu Mitmenschen halten

Ganz grundsätzlich gilt: Ist man bereits an einem Atemwegsinfekt erkrankt, sollte man möglichst Abstand zu seinen Mitmenschen halten. Wer ohne Schutzkleidung einem Erkrankten begegnet, sollte einen Abstand von wenigstens 1,50 Meter halten. Viele Krankheitserreger werden vor allem über den Speichel übertragen, die sogenannte Tröpfcheninfektion. "Vermeiden Sie deshalb im Krankheitsfall enge Körperkontakte", so Dr. Müller. Eine bereits erkrankte Person kann auch durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes dazu beitragen, weniger Krankheitserreger zu verbreiten. Keine Belege gibt es hingegen dafür, dass sich das Risiko einer Ansteckung verringert, wenn gesunde Menschen einen Mund-Nasen-Schutz trägt.

Video "Richtig Händewaschen" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

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