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Erneuerbare Energien

Logo; Den Wandel Aktiv gestalten; © Zukunftsforum Energiewende


Zukunftsforum Energiewende – Den Wandel aktiv gestalten

Seien Sie dabei, wenn zahlreiche engagierte Umsetzer aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Elektromobilität und Klimaschutz am 28. und 29. November 2017 in Kassel zusammenkommen und ihre Energie für den Wandel einsetzen.

 

Logo: Bring deine Energie für den Wandel ein; © Zukunftsforum Energiewende

Das Zukunftsforum Energiewende ist die zentrale Plattform für Erfahrungsaustausch, Information und Vernetzung. Damit baut die Veranstaltung auf der bundesweiten Kongressreihe "100% Erneuerbare-Energie-Regionen" auf.

Freuen Sie sich auf: Interaktive Fachvorträge, Podiumsdiskussionen, Praxisbeispiele und eine erlebnisreiche Fachausstellung mit einer großen Bandbreite an Branchenvertretern.

Mehr Infos finden Sie auf der Veranstaltungswebsite
www.zukunftsforum-energiewende.de

Eine ganze Region steht zur Energiewende und zur Windkraft: Vertreter nordhessischer Bürgerenergiegenossenschaften, Stadtwerke und Kommunen haben Ende Juni Anteile am Windpark Stiftswald bei Kaufungen von den Städtischen Werken aus Kassel erworben.; © Städtische Werke AG; Foto: Andreas Fischer Eine ganze Region steht zur Energiewende und zur Windkraft: Vertreter nordhessischer Bürgerenergiegenossenschaften, Stadtwerke und Kommunen haben Ende Juni Anteile am Windpark Stiftswald bei Kaufungen von den Städtischen Werken aus Kassel erworben.

Windpark Stiftswald in Bürgerhand

Nordhessen hat sich am Windpark Stiftswald bei Kaufungen beteiligt. Am 30. Juni 2017 hat die Städtische Werke AG, die die neun Anlagen des Windparks projektiert und gebaut hat, 67 Prozent der Gesellschaftsanteile an nordhessische Anteilseigener übertragen.

Neue Gesellschafter sind die sechs regionalen Bürgerenergiegenossenschaften Kassel & Söhre, Wolfhagen, KaufungerWald, Waldhessische Energiegenossenschaft, die Bürgerenergie Werra-Meißner und DEiN eG aus Niestetal. Weitere Eigner sind die Partnerstadtwerke aus der Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) Eschwege und Bad Sooden-Allendorf, die Gemeinde Kaufungen, die Gemeindewerke Lohfelden sowie die Kommunalwerke Region Kassel – ein Unternehmen der Kommunen Baunatal, Lohfelden, Söhrewald, Ahnatal, Fuldatal und Vellmar. 

Die Bürgerbeteiligung war von Anfang an Teil der Planung und wurde bereits mit Abschluss der Pachtverträge zugesagt. Ziel ist es die Bürgerinnen und Bürger sowie möglichst viele Akteure aus Nordhessen in die Windprojekte einzubinden. Das hohe Interesse an Anteilen der Windparkgesellschaft unterstreicht, dass die Menschen der Region zur Windkraft stehen.

Nordhessen will die Energiewende. Deshalb engagieren sich die Bürger
Der Windpark ist nicht nur durch seine breite Verankerung in Nordhessen ein Erfolg, er wird auch entscheidend dazu beitragen, die Stromerzeugung der Region sauberer zu machen. Er wird mit seinem prognostizierten Windertrag von 73 Gigawattstunden jährlich fast 25.000 Haushalte versorgen. 

Die Städtischen Werke planen und bauen gemeinsam mit ihren Partnern aus der SUN weitere Windparks in der Region, an denen sich die Bürgerinnen und Bürger beteiligen können.

; © Städtische Werke Ag; Foto: Andreas Fischer Symbolische Inbetriebnahme des Windparks Rohrberg: Städtische Werke-Vorstand Dr. Thorsten Ebert und Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Maxelon, Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen, Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir sowie Jürgen Herwig, Bürgermeister Hessisch Lichtenaus.

Windpark-Anlagen in der Region Kassel

Am 20. Mai 2016 wurde der zweite, von den Städtischen Werken Kassel entwickelte, Windpark in Betrieb genommen. Der erste Windpark Söhrewald/Niestetal ging Ende 2013, Anfang 2014 ans Netz. Die fünf Windkraftanlagen der 3-Megawattklasse sollen jährlich 41 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen und damit knapp 15.000 Haushalte versorgen. Sie speisen in das Kasseler Stromnetz ein. Die Investitionshöhe für die fünf Windräder liegt bei rund 30 Millionen Euro. Mit 74,9 Prozent sind neben den Städtischen Werken kommunale Partner und vier Bürgerenergiegenossenschaften (BEG) an der Windparkgesellschaft Rohrberg beteiligt. 

Die fünf Anlagen auf dem Rohrberg bei Hessisch Lichtenau speisen den von ihnen erzeugten Strom ins neu errichtete Umspannwerk Stiftswald ein. Das Umspannwerk Stiftswald ist mit einer eigens errichteten elf Kilometer langen 110 kV-Erdleitung mit dem Umspannwerk Bergshausen verbunden und versorgt somit Kassel. 

An der Windpark Rohrberg GmbH halten die Städtischen Werke 25,1 Prozent der Anteile, die Mehrheit liegt mit 74,9 Prozent bei den vier Bürgerenergiegenossenschaften Kassel & Söhre, Wolfhagen, Waldhessen und der Bürgerenergie Werra-Meißner, den Partnerstadtwerken aus der Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) Eschwege und Bad Sooden-Allendorf sowie dem Kommunalwerk Region Kassel – es wurde von den Kommunen Baunatal, Lohfelden, Söhrewald, Ahnatal, Fuldatal und Vellmar gegründet und bietet weiteren Kommunen im Umkreis von Kassel eine Möglichkeit zur Beteiligung am Windpark Rohrberg. 

Der Kasseler Energieversorger hat den Windpark nicht von einem Projektierer gekauft, sondern ihn selbst geplant, entwickelt und gebaut. Die Städtischen Werke werden ihn zukünftig auch betreiben. Die Nabenhöhe der Anlagen liegt bei 149 Metern, die Gesamthöhe bei 206,5 Metern. Vor dem Bau der Anlagen hatte der Kasseler Energieversorger mit einem 100 Meter hohen Windmessmast die Windverhältnisse über ein Jahr lang ermittelt. 


Solarregion Kassel ist vorn bei Energiewende

Stadt und Landkreis Kassel gehören zu den führenden Regionen im Bereich der dezentralen Energien und der Effizienztechnologien in Deutschland. Hier in Nordhessen wird gezielt auf die kluge Anwendung von Sonne, Wind und Biomasse gesetzt.

Der Bereich der Dezentralen Energie- und Effizienztechnologien hat sich insgesamt als Entwicklungsmotor der Region erwiesen, der sowohl zur Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele auf regionaler und überregionaler Ebene als auch zur starken Beschäftigungssteigerung in Nordhessen beiträgt. 

Mindestens 20.000 neue Arbeitsplätze können in Nordhessen bis zum Jahre 2020 im Bereich dezentrale Energietechnologien und Energieeffizienz geschaffen werden. Das ist das Ergebnis einer Studie über das vorhandene Entwicklungspotenzial. Die Studie wurde im Auftrag nordhessischer Unternehmen und der regionalen Politik vom Kompetenznetzwerk deENet e.V. erstellt. Wenn dieses Ziel erreicht wird, erlangt dieser Bereich eine ähnlich große ökonomische Bedeutung, wie sie heute schon die Automobilindustrie hat.

Solarzellenhaus mit Blumen; © Stadt Kassel; Foto: Andreas Weber

Solarzellen und Windräder; © Stadt Kassel; Foto: Andreas Weber

Stadt Kassel verfolgt seit 2005 gezielt Strategie der umweltfreundlichen Energien
Bereits 5,1% des gesamten Stromabsatzes im Stadtgebiet Kassel sind aus regenerativen Energien, bei den von der Städtische Werke Kassel AG gelieferten Strommenge sind es sogar 7,2% (Stand: 2010; Quelle STW). In Kassel sollen zukünftig noch mehr Dächer mit Fotovoltaikanlagen ausgestattet sein. Das ist das erklärte Ziel von Oberbürgermeister Bertram Hilgen. Im Rathaus geht man mit gutem Beispiel voran. Seit Ende 2011 wurde auf dem Rathausdach eine neue 78 kW-Fotovoltaikanlage in Betrieb genommen.

Die Leistung der in der Stadt installierten Solaranlagen hat sich seit 2005 verdreißigfacht. Kassel ist damit hessenweit in der Solarbundesliga Spitzenreiter unter den Großstädten und auf Platz 12 aller deutschen Großstädte (Stand: Mitte 2012).

Kassel hat bundesweit eines der ersten Solarkataster aufgelegt. Auf der Internetseite der Stadt kann jeder nachsehen, ob sein Dach für eine Fotovoltaikanlage zur Stromerzeugung und für Solarwärme geeignet ist.

Sonne durch Finger gesehen; © Stadt Kassel; Foto: Andreas Weber

SUN - Stadtwerke Union Nordhessen

Mit den Fotovoltaikanlagen auf Dächern und der Solarthermie setzt Kassel auf eine "solare Zukunft". Künftig sollen auch Freiflächen wie beispielsweise an Autobahnen und denkmalgeschützte Bauten mit zeitgemäßen Solaranlagen bestückt werden.

Auch ein im Rahmen des Demografieprozesses gemeinsam mit dem Landkreis gestartetes Leuchtturmprojekt "Solarregion Kassel" hat zum Ziel, dass Erneuerbare Energien und Energieeffizienz zum wirtschaftlichen Motor der gesamten Region Nordhessen werden.

Stadtwerke der Region haben mit SUN - Stadtwerke Union Nordhessen ein gemeinsames Unternehmen gegründet, um weitere Stromerzeugungsanlagen in der Region aus Wind, Sonne und Biomasse aufzubauen. Dabei setzt man auf eine umfassende Bürgerbeteiligung und Bürgergenossenschaften, damit die Wertschöpfung in Nordhessen bleibt. SUN baut in der Region Ladestellen für Elektrofahrzeuge auf. So wird der Fahrzeugbau mit Erneuerbaren Energien verbunden. Das sichert und schafft Arbeitsplätze in einem klimafreundlichen Zeitalter.

Kassel und die Region setzen auf Energieeffizienz und die kluge Anwendung von Sonne, Wind und Biomasse.

Veröffentlicht am:   28. 11. 2017  

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