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Rothenditmold

Blick über Gleisanlagen und Kleingärten; © Stadt Kassel (Foto: Socher)
Wird 700 Jahre alt: der Stadtteil Rothenditmold, dessen Gesicht geprägt ist durch Industrie auf der einen, aber auch viele idyllische Kleingärten auf der anderen Seite.

Aktuell: Stadtteil feiert sein 700-jähriges Bestehen

Im Jahr 1317 brachte ein unbekannter Schreiber den Ortsnamen "Rodendeytmille"  auf ein Pergament des Klosters Breitenau nieder und  liefert damit die älteste bekannte Nennung des Dorfes Rothenditmold. Mit zahlreichen Veranstaltungen und einer Festwoche als Höhepunkt feiert der heutige Kasseler Stadtteil im Spätsommer sein 700-jähiges Bestehen. Motto: "Lebendig, bunt und international - 700 Jahre Rothenditmold"

Los geht es bereits mit einer ganzen Woche als Vorprogramm, darunter Aktionen für Kinder, einem Hoffest samt Start zur Gestaltung des "Vielfaltzauns" im Rahmen des Projekts "Zusammenspiel", einer Fotoausstellung und dem Fest 111 Jahre Spielverein 06..

Die Fest- und Vereinswoche startet mit der Auftaktveranstaltung am Sonntag, 27. August, von 12 bis 15 Uhr auf dem Engelhardplatz. Zum bunten Programm für alle Generationen gehören unter anderem das "Rudelsingen" von Volksliedern und die Prämierung der schönsten Geranien. Höhepunkte der folgenden Woche sind unter anderem  ein Kulinarischer Abend im Heilhaussowie Einweihungen des Spielplatzes Heußnerstraße und des Ottokar-Knierim-Platzes. Am ersten Septembersamstag schließen sich das große Vereins- und Familienfest 700 Jahre Rothenditmold und ein Nachtflohmarkt in der Kesselschmiede an. In der evangelischen Kirche folgen am Sonntag darauf ein ökumenischer Gottesdienst und abends ein Festkonzert.

Den Dank für die Aktiven bildet Mitte September ein Helferfest beim Kleingärtnerverein Döllbach-Aue. Und auch das Kirchweihfest 110 Jahre St. Joseph samt Orgelsegnung am Sonntag, 17. September, fügt sich noch ein in das Stadtteilfest.

Lob des Oberbürgermeisters

Dass die Rothenditmolder sich kein passenderes Motto für ihre Festwoche hätten aussuchen können, lobt Oberbürgermeister Christian Geselle in seinem Grußwort: "Rothenditmold ist lebendig, bunt und international! Mir gefällt das neue Selbstbewusstsein, das wir in Kassel und in den Stadtteilen überall spüren. Die Vorurteile von früher haben wir gemeinsam überwunden und können nun mit Stolz zeigen, was unsere Stadt, unser Zuhause, ausmacht!"

Weitere Infos und komplettes Programm


Daten

Einwohner: 7.145 (Stand 31.12.2016)
Fläche: 2,76 qkm
Kircherothenditmold; © Stadt Kassel

Industrie, Döllbach-Auen und Siedlungsdenkmal

Rothenditmold ist neben Bettenhausen der zweite traditionsreiche Industriestandort in Kassel, die Hälfte der Fläche des Stadtteils wird von ausgedehnten Betriebsanlagen und Gewerbegebieten eingenommen.

Die Wohnbezirke gruppieren sich um den alten, ehemals dörflichen Ortskern, um die denkmalgeschützte Rothenberg-Siedlung auf der Anhöhe gleichen Namens und entlang der Hauptverkehrsader Wolfhager Straße.

Obgleich im Norden und im Süden von Industrieanlagen dominiert, hat der Stadtteil vielerlei Grünflächen entlang der Döllbach-Auen und mehrere Kleingartenvereine zu bieten, im Osten grenzt er zudem an das weitläufige, baumbestandene Areal des Hauptfriedhofs im Stadtteil Nord. Rothenditmold weist eine gute Infrastruktur auf.

Thyssen H Lok_

Neben den großen Werken internationaler Industriekonzerne finden sich im Stadtteil – u.a. im Rahmen der Konversion ehemaliger Industriegelände angesiedelt – auch viele kleinere Firmen, Gewerbetreibende, Handwerksbetriebe oder Ateliers.

Veröffentlicht am:   05. 10. 2017  

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