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Kuko-Nachrichten

; © Andreas Berthel; © Stadt Kassel

Erster Kasseler Kulturworkshop zur Kulturkonzeption

Beim ersten Kulturworkshop im Rahmen der Erarbeitung einer Kulturkonzeption für die Stadt Kassel haben am Dienstag, 24. Oktober, rund 200 Akteure der Kasseler kulturellen Szene sowie Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen und der Fachöffentlichkeit im KulturBahnhof über Handlungsfelder, Schwerpunkte und Entwicklungspotenziale der zukünftigen Kasseler Kulturentwicklung beraten.

Themen wie bedarfsgerechte Orte und Voraussetzungen für das kulturelle Schaffen in der Stadt, der transkulturelle Dialog, die kulturelle Stadtteilentwicklung und Teilhabe sowie eine zeitgemäße Kommunikation und Digitalisierung, um Kultur dauerhaft und teilhabeorientiert sichtbar zu machen, standen zur Diskussion.

Kassels Kulturdezernentin Susanne Völker betonte die Bedeutung des Prozesses für eine gemeinsame kulturelle Stadtentwicklung und dankte allen Beteiligten des ersten Workshops für die aktive und konstruktive Teilnahme. Die Grundlagen für eine stetige Erweiterung des gemeinsamen Netzwerkes seien damit gelegt.

Die Veranstaltung markierte den Auftakt zu zwei weiteren großen Kasseler Kulturworkshops im Februar und März 2018, die darauf aufbauend konkrete Ziele und Maßnahmen für die kulturelle Entwicklung der Stadt in den Fokus nehmen.

Mit der Erarbeitung der Kulturkonzeption als eines der Bewerbungskriterien für den Titel "Kulturhauptstadt Europas 2025" hat die Stadt Kassel das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. beauftragt. Die Veranstaltung wurde von einem internationalen Expertenteam bestehend aus Dr. Patrick S. Föhl (Netzwerk Kulturberatung), sowie Bill Flood M.A., Dr. Ulrich Fuchs, Dr. Yvonne Pröbstle, Prof. Dr. Gernot Wolfram sowie Céline Kruska geleitet und moderiert.

; © R. Peper

Kulturkonzeption für die Stadt Kassel: Online-Befragung zu regionalen und internationalen Kulturkooperationen

Wie stark ist die Kasseler Kulturszene vernetzt? Wie eng ist die Zusammenarbeit und welche Schwerpunkte gibt es? Diese Fragen stehen im Zentrum einer nun startenden Netzwerkanalyse im Rahmen der Erarbeitung einer Kulturkonzeption für die Stadt Kassel , mit der das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V. beauftragt wurde.

Die Erfassung regionaler und internationaler Kulturkooperationen erfolgt dabei durch einen Online- Fragebogen, an welchem sich alle Akteurinnen und Akteure beteiligen können, die in ihrem Alltag mit Kunst und Kultur zu tun haben.

Wir möchten Sie hiermit herzlich zur Teilnahme einladen! Nutzen Sie die Chance und bringen Sie sich aktiv in die Erarbeitung der Kulturkonzeption für die Stadt Kassel ein.

Den Fragebogen können Sie bis zum 24. November 2017 über den nachfolgenden Weblink aufrufen:
https://networkquestionnaire.com/project/kassel2017_tzio/index.php?node=egosurvey&qid=QZexL

Um möglichst viele Kasseler Kulturakteurinnen und -akteure zur erreichen, möchten wir Sie darüber hinaus freundlich bitten, den Link auch innerhalb Ihres Netzwerkes weiterzuleiten .

Erste Ergebnisse der Erhebung werden im Rahmen des zweiten Kulturworkshops der laufenden Kulturkonzeption präsentiert, der für Februar 2018 geplant ist.

Bei technischen Rückfragen wenden Sie sich gerne an Dr. Robert Peper (robertpeper@posteo.de).

Fragen zum Gesamtprozess beantworten Ihnen der Projektleiter der Kulturkonzeption, Herr Dr. Patrick S. Föhl (foehl@netzwerk-kulturberatung.de), sowie die Projektkoordinatorin von Seiten der Stadt Kassel, Frau Annekatrin Hanf (annekatrin.hanf@kassel.de).


Was ist eigentlich Kulturentwicklungsplanung?

Im Rahmen von Kulturentwicklungsplanungen (hierzu gehören auch Kulturkonzeptionen) wird viel darüber diskutiert, was Kulturentwicklungsplanung überhaupt ist und ob Kunst und Kultur planbar sind bzw. sein dürfen. Selbstredend sind sie das nicht. Kulturentwicklungsplanung ist immer KulturPOLITIKentwicklungsplanung und die Arbeit an der Verbesserung bzw. Stärkung der Rahmenbedingungen für Kunst- sowie Kulturproduktion und -vermittlung. Das gilt auch für die Kulturkonzeptionsprozess der Stadt Kassel. Ein neuer Beitrag zum Thema »Kulturentwicklungsplanung« seitens des Projektleiters Dr. Patrick S. Föhl, fasst wichtige Punkte zum Thema zusammen und kann hier heruntergeladen werden. Der Artikel ist im Kompendium Kulturmanagement erschienen.

KuKo-Beirat tagt zum ersten Mal und Experteninterviews werden abgeschlossen

Der KuKo-Prozess wird von einem Beirat begleitet. Am 14. September 2017 kommen die Beireatsmitglieder, bestehend aus verschiedenen Akteurinnen und Akteuren aus dem Kulturbereich und angrenzenden Feldern, zu seiner Auftaktsitzung zusammen. Gleichfalls werden in der gleichen Woche die Experteninterviews abgeschlossen und an dieser Stelle veröffentlicht.

; © Dr. Patrick S. Föhl

Online-Befragung gestartet

Am 24. Oktober 2017 findet der erste große KuKo-Workshop im Kulturbahnhof statt. Im Vorfeld können die Eingeladenen mittels einer kleinen Online-Befragung ihre Meinung zur Kulturentwicklung in Kassel loswerden. Die Ergebnisse werden zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.

; © Dr. Patrick S. Föhl

Experteninterviews auf der Zielgeraden

Im Rahmen des KuKo-Prozesses werden in einem ersten Schritt rund 25 leitfadengestützte Experteninterviews durchgeführt. Davon wurden im August 2017 inzwischen weit mehr als die Hälfte geführt. Die Befragung wird im September 2017 abgeschlossen und die Ergebnisse auf dieser Seite veröffentlicht.

 

Veröffentlicht am:   16. 11. 2017  


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