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Liedfestival Kassel

piano voce ensembles; © Liedfestival

Zum dritten Mal kommen die Künstlerinnen und Künstler des piano.voce.ensembles vom 9. bis 16. Juni nach Kassel und machen mit ihren Zuhörern eine Reise durch die musikalische Klassik bis hin zur Moderne. Erleben Sie hochwertige Musik in einem atemberaubenden Programm. Die Interpreten des piano.voce.ensembles werden von den Gastinterpreten Younggi Moses Do und Jens Josef unterstützt.

Franz Schubert Gemälde von Wilhelm August Rieder ; © Wikimedia Commons, Gemeinfrei Franz Schubert; Gemälde von Wilhelm August Rieder 1875

Hommage an das ureigene Instrument des Menschen:
Die Stimme

In der Verbindung von Sprache und Musik kommt zum Schwingen und Klingen, was sonst oftmals unausgesprochen bleibt. Gefühle können sich über die Musik unmittelbar mitteilen. Hier blicken wir mit Erstaunen auf die vielen Lieder, die aus alten Zeiten überliefert sind, sei es aus Renaissance, Barock, Klassik, Romantik oder Moderne. Sie lassen lebendig werden, was Dichter und Komponisten im Innersten bewegt hat. Leid, Trauer, Freude Hoffnung und natürlich: Liebe. Gern hört man zu, wenn davon gesungen und gesagt wird, denn: Wer bekommt heute noch ein Liebesgedicht?

Gerade die Lieder Franz Schuberts treffen direkt ins Herz. Sie berühren die Seele mit ihrer Schlichtheit wie auch ihrer Dramatik und oft überirdischen Vollkommenheit. Der unendliche Melodienreichtum in den über 600 Liedern des Komponisten lässt es schwer werden, eine Auswahl zu treffen. Sein wohl berühmtester Liedzyklus »Die Winterreise« wird beim Festival 2018 von Daniel Holzhauser, dem neuen Mitglied des piano.voce.ensemble, interpretiert.

Schubert wird auch in den beiden weiteren Konzerten mit Quartetten und Liedern zu hören sein. Natürlich sind andere Komponisten ebenso vertreten. Eines der Schmankerl: die Zigeunerlieder für Sopran, Alt, Tenor und Bariton von Johannes Brahms. Wie schon in den beiden vorangegangenen Festivals unterstreicht das piano.voce.ensemble die verschiedenen Charaktere eines Zyklus durch die Aufteilung auf vier Sänger in verschiedenen Stimmlagen – in dieser dialogisierenden, vielschichtigen Interpretationsweise soll auch Schuberts letzter Zyklus »Schwanengesang« erklingen.

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Veröffentlicht am:   01. 06. 2018  


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