Button: Drucken Seite drucken


Casseler Frühjahrsfreyheit mit verkaufsoffenem Sonntag

Beflanzte Blumenkübel; © Stadt Kassel; Foto. Kassel Marketing

26. bis 29. April - verkaufsoffener Sonntag am 29. April

Mittelalter-Spektakel auf dem Königsplatz: Zum Bummel durch vergangene Zeiten lädt der große Mittelaltermarkt auf dem Königsplatz mit vorführenden Handwerkern und einem kurzweiligen Marktreiben zur Casseler Frühlings-Freyheit ein. Zum Erstaunen der Kinder dreht sich ein handbetriebenes Holzriesenrad während die Kinderritterschule auf dem Abenteuer-Burgspielplatz für Nachwuchsritter ein Schwertschulprogramm anbietet. Sitzplätze unterm Baldachin wird es an den Tavernen geben, wo Mägde schäumende Bierspezialitäten und Gewürzweine einschenken und die Wirte der rustikalen Erlebnisgastronomie zum Gaumenschmaus einladen.

Tagesabschluss ist jeweils das große Feuerspektakel
Auf dem bunten Händlermarkt freuen sich die Krämer und Zünfte auf die Neugier der Gäste. Ihre Tische sind mit historischen Repliken, Bronze- und Silberschmuck, Trinkhörnern, Lederbeuteln, Gürteltaschen, historischen Bekleidungen und Kräuterseifen prall gefüllt, "Heinrich von den Augustinern" mit der Ritterrüstkammer bietet seine selbst geschmiedeten Schwerter und Messer feil. Stumpf gewordene Scheren und Messer werden in der historischen Scherenschleiferkutsche wieder gebrauchsscharf geschliffen, ein Weidenkorb für jeden Geschmack bietet der Händler aus skandinavischen Landen für Burgfräulein und das Gefolge an. Für Prinzessinnen und Nachwuchsritter steht der Kinderritterausstatter mit Haarkränzchen, Holzschwertern und bunt bedruckten Schilden bereit.

Verkaufsoffener Sonntag mit Zeitreise
Ab 12 Uhr spielen auf der Bühne auf dem Königsplatz die Mittelalterbands "Dopo Domani" und "Spektakulatius" auf Dudelsack, Zister, Trommeln und Flöten. Feurige Keulen wirbelt "Malonius" der Gaukler in die Lüfte.

Fahrgeschäfte Nostalgischer Jahrmarkt; © Kassel Marketing GmbH

Nostalgischer Jahrmarkt auf dem Friedrichsplatz

Der Friedrichsplatz verwandelt sich während der Zeit der Casseler Frühlings-Freyheit zu einem nostalgischen Jahrmarkt, bei dem Sie in die Zeit der 1930er – 1960er Jahre zurückversetzt werden. Hier erwarten Sie viele Attraktionen wie "Hau den Lukas", Entenangeln sowie eine Pfeil- und Wurfbude.

Auch Fahrgeschäfte wie ein Hängekarussell aus den 20er Jahren, ein Kettenkarussell aus den 50er Jahren oder das Highlight: Der Bob Express von 1937 wird Sie entweder mit nostalgischen oder rasanten Fahrten begeistern. Kulinarisch wird es lecker: Von Zuckerwatte und Süßwaren aus der Holz-Kutsche über die Crêpes-Bäckerei aus den 1920er Jahren bis hin zur Wurstbraterei und einer Kartoffelwaffel-Bäckerei vom Holzofen.

Umrahmt von nostalgischen Dekorationen sorgen eine Drehorgelspielerin, die Wahrsagerin "Cassandra", ein Schnellzeichner im Zirkuswagen, der Sie gern portraitiert und für die kleinen Besucher ein Puppentheater für die richtige Atmoshäre.

Autos in der Wilhelmsstraße; © Kassel Marketing GmbH

Automobilausstellung in der Wilhelmsstraße

Das Quartier Wilhelmsstraße veranstaltet auch in diesem Jahr die „Auto-Mobil“-Ausstellung. Verschiedene Autohäuser werden am Samstag, 28.04. und Sonntag, 29.04. ihre Fahrzeuge entlang der Wilhelmsstraße präsentieren. Zusätzlich gibt es eine Oldtimerausstellung, wo restaurierte oder gut erhaltene Exemplare bestaunt werden können. Weitere Informationen unter: www.quartier-wilhelmsstrasse.com

Flohmarktartikel; © Kassel Marketing GmbH

Flohmarkt mit Herz "Unter den Linden"

Der Flohmarkt mit Herz wird im Rahmen den ersten Casseler Frühlings-Freyheit am letzten April-Wochenende Samstag, 28. April 2018 von 9 bis 16.30 Uhr und Sonntag, 29. April von 10 bis 17 Uhr "Unter den Linden" (hinter dem Café Alex) stattfinden.

Der Flohmarkt präsentiert Antiquitäten und Raritäten, aber auch Trödel, Kunsthandwerk, hochwertiges Porzellan, handgeschliffene Gläser, wertvolle Figuren, Werbeschilder, Allerlei aus Zinn, Schmuck, Bestecke, gebrauchten Hausrat und alte Haushaltsgeräte. Jede Menge Bücher, darunter einige bibliophile Kostbarkeiten und auch Kassel-Bände, Ansichtskarten und Briefmarken laden zum Stöbern ein. Für den kleinen Geldbeutel gibt es getragene Kleidung, Gläser und Geschirr, gebrauchte Kleinelektrogeräte, Schallplatten, CDs und DVDs, Taschenbücher sowie Krimskrams aller Art.


Hintergrund

Die Geschichte der Casseler Freyheit geht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Damals veranlasste Landgraf Heinrich II die Gründung der Stadt "Freyheit", die außerhalb der Kasseler Stadttore lag. Mittelpunkt waren die Martinskirche und ein daneben errichtetes Rathaus, das aber längst verschwunden ist. Diese eigenständige Stadt wurde nach wenigen Jahrzehnten mit der Stadt Kassel vereinigt.

Der Name weist darauf hin, dass damals Bauherren von steuerlichen Lasten freigestellt wurden, dafür aber auch nicht im Schutz der Mauern wohnten.

Das Fest selbst geht zurück auf das Jahr 1336, als Landgraf Heinrich der Eiserne den Kasseler Kaufleuten die Erlaubnis erteilte, jährlich an vier Sonntagen im Rahmen eines Jahrmarktes ihre Waren feilzubieten. Auch heute noch gilt das Recht, an "vier Sonntagen im Jahr zusätzlich Handel zu treiben". 

Weitere Infos


Seite schließen