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Kasseler Musiktage

Logo der Kasseler Musiktage; © kmt

Eines der ältesten europäischen Musikfestivals

Die Kasseler Musiktage veranstalten jährlich von Ende Oktober bis Mitte November zahlreiche Konzerte mit dem Schwerpunkt auf Kammermusik, Orchester- und Chorkonzerte sowie kleine szenische Aufführungen.

Das Repertoire reicht von jahrhundertealten Klängen bis zu gerade entstandenen Kompositionen. Internationale Musikerinnen und Musiker sind an verschiedenen Orten der Stadt zu erleben.

Seit 2016 wird das Festival von Olaf A. Schmitt künstlerisch geleitet. Vielfältige Künstlerinnen und Künstler präsentieren in verschiedenen Konzerten die unendlichen Möglichkeiten der Musik auch jenseits von Genrekategorien.

Ihre Freude am Musizieren knüpft an die Gründung des Festivals 1933 an, das vom Bärenreiter-Verlag und dem „Arbeitskreis für Hausmusik“ auch als Gelegenheit des gemeinsamen Musizierens gedacht wurde.

Ein besonderes Anliegen der Kasseler Musiktage ist die Begegnung des Publikums mit den Künstlern, die Eröffnung von musikalischen Welten für junge Menschen sowie die reflektierte Auseinandersetzung mit den Themen der Konzerte.

Plakat der Kasseler Musiktage mit der Fraga Was wagst du in Versalien auf gelben Grund; © kmt

Was wagst du? Vom 26. Oktober bis 5. November 2017

Etwas riskieren? Sich unbekannten Erfahrungen aussetzen? Bereichern Wagnisse das Leben? Wie klingen Wagnisse und lassen sie sich musikalisch und szenisch ausdrücken? Diese Fragen stellen die Kasseler Musiktage vom 26. Oktober bis 5. November 2017, die unter dem Motto "Was wagst du?" stehen. Viele Künstler haben außergewöhnliche Erfahrungen gewagt und stellen diese musikalisch, szenisch, tänzerisch und multimedial dar.

Gleich drei Ausnahmekünstler stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Kasseler Musiktage: Der britische Cellist Matthew Barley spielt gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester Camille Saint-Saëns’ Solokonzert sowie ein Programm mit Werken von Bach und Britten. Musik von Vivaldi, Bach und vom israelischen Komponisten Avner Dorman hat der vielfach ausgezeichnete Mandolinist Avi Avital im Gepäck. Der aus Tirol stammende Schlagzeuger und Komponist Manu Delago schließlich entlockt, begleitet vom Münchener Kammerorchester, dem Hang atmosphärische Klänge. Das von Delago selbst komponierte Konzert für das aus zwei metallischen Halbkugeln bestehende Instrument eröffnet die Kasseler Musiktage.

Besondere Orte, verzaubernde Klänge
Die helle, klare Architektur der ebenfalls restaurierten Aula der Heinrich-Schütz-Schule ist Veranstaltungsort für mehrere Konzerte des diesjährigen Festivals: Dort sind Avi Avital gemeinsam mit der Kammerakademie Potsdam, ein Klaviertrio mit Mitgliedern des hr-Sinfonieorchesters sowie ein zauberhaftes Kinderkonzert unter dem Titel Unterwegs nach Umbidu zu erleben. Zum Abschluss der Kasseler Musiktage spielt die klassische Band Spark ein virtuoses, mitreißendes Programm vom Barock bis zu eigens für sie entstandene Kompositionen.

In den vergangenen Jahren bejubelte Künstler kehren zurück nach Kassel: das Apollon Musagète Quartett sowie der Stuttgarter Kammerchor und die Klassische Philharmonie Stuttgart unter Leitung von Frieder Bernius, die Mendelssohns Oratorium Paulus in der Martinskirche aufführen. Das hr-Sinfonieorchester spielt ein französisches Programm, das mit Ravels einzigartigem Boléro einen Klassiker der Moderne bietet.

Barockoper Venus and Adonis im Ballhaus
Diente das Ballhaus im Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe ursprünglich als Theater, kehrt mit John Blows Oper Venus and Adonis das musikalische Theater dorthin zurück.  

Kasseler Musiktage e.V.

Telefon: 0561 / 3 16 45 00
Telefax: 0561 / 3 16 45 01
E-Mail: info@kasseler-musiktage.de
E-Mail: vorverkauf@kasseler-musiktage.de
Anschrift: Heinrich-Schütz-Allee 35
34131 Kassel
Internet: www.kasseler-musiktage.de

Weitere Infos



Programm-Highlights

Veröffentlicht am:   04. 09. 2017  


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